Was man in Lüneburg unternehmen sollte

Letztes Jahr war ich mit einem Kumpel zwei Nächte in einem Hotel in der Lüneburger Heide. Von dort aus sind wir einen Tag in die wunderschöne Stadt Lüneburg gefahren.

Lüneburg ist eine kleine norddeutsche Hansestadt mit 75.000 Einwohnern, liegt in der Nähe zu Hamburg und hat einiges zu bieten.

Nicht nur die Stadt ist mittelalterlich, gemütlich und interessant sondern auch die Lüneburger Heide, ein Landstrich den wohl jeder deutsche kennt, zu Recht.

Radtour durch die Lüneburger Heide

Es war windig und kalt, aber wunderschön. Leider hat die Heide zu der Zeit noch nicht geblüht aber das hat unserer Stimmung aber keinen Abbruch getan.

Oh Lüneburg du bist so wunderschön!

Viele unterschätzen meiner Meinung nach die kleine Stadt im Norden. Der Charme hat mich sofort überwältigt. Es gibt dort noch kleine Läden, was man in größeren Städten oft vermisst, die großen Kaufhausketten überwiegen in den Metropolen und moderne Gebäude sind oft trist und überhaupt nicht historisch. In Lüneburg ist alles anders. Dort scheint die Uhr etwas anders zu laufen, die Leute sind viel gelassener und sehen alles nicht so eng.

So jetzt lade ich euch zu einem virtuellen Stadtrundgang durch Lüneburg ein.

 Das Rathaus

Unser Tag begann am Lüneburger Rathaus, ein wirklich schönes Rathaus welches im Jahre 1230 angefangen wurde zu bauen. Es wurde immer wieder an- und umgebaut. 1720 wurde die jetzige Fassade fertiggestellt. Für Kunstinteressierte sicherlich eines der größten Highlights der Stadt.

Wenn ihr gerne über Märkte schlendert, dann solltet ihr dies in Lüneburg tuen. Wir sind nur kurz drüber gelaufen, weil uns die Zeit fehlte. Der Wochenmarkt hat Mittwochs und Samstag von 7:00 – 13 Uhr für alle geöffnet.

Historische Kirchen

In Lüneburg gibt es viele schöne Kirchen, die es sich verdient haben angeschaut und bewundert zu werden. Die St. Marienkirche, St. Michaeliskirche sowie die St. Johanneskirche, sind wohl die bekanntesten.

Das Wasserviertel

Herzlich Willkommen im berühmten Wasserviertel. Die Ilmenau fließt quer der Lüneburg und war früher, wie häute der Knoten und Angelpunkt der Stadt. Im Sommer wird sich hier auf ein Bierchen oder ein Kaffee in den umliegenden Bars oder Gaststätten getroffen, wovon es wirklich viele in Lüneburg gibt, wegen der hohen Zahl der Studenten in der Stadt. Das Highlight der Ilmenau ist nach wie vor der Wasserfall mitten in der Stadt. Dieser macht die Stadt lebendig auch wenn nicht so viel los ist.

Der „Alte Kran“

Der „Alte Kran“, welcher 1330 erstmals erwähnt wurde, ist ebenfalls Sehenswert. Dieser diente früher zum Heben von Waren sowie für die Verschiffung des Lüneburger Salzes. Heute dient er ausschließlich als schickes Fotomotiv. Naja, es hätte ihn schlechter treffen können ;). Auch ich habe es mir nicht nehmen lassen, ein Foto mit dem historischen Kran zu machen. In der Hand halte ich ein Hausprospekt vom „besten Haus am Platze“.

Das Süßigkeitenparadies

Direkt am „Alten Kran“ befindet sich ein kleines, niedliches Süßigkeitenparadies. Wenn du Süßwaren liebst, solltest du dort unbedingt einmal reinschauen. Allerdings solltet ihr ein bisschen mehr Bargeld einplanen, da es dort mit der Kartenzahlung schwierig werden könnte. 🙂 Ihr könnt euch dort eine eigene Süßigkeitentüte zusammenstellen, mit allen Leckereien, die ihr möchtet. Ich habe mich aus Spaß ein paar Minuten nach meinem Einkauf vor den Laden gestellt und die Leute beobachtet, die aus dem Geschäft gingen, alle haben gestrahlt und waren glücklich. Wie doch ein wenig Zucker und bunte Farben auf die Menschen wirkt. 🙂

Der Wasserturm

Der Wasserturm ist wirklich ein großes Highlight in der Stadt. Von dem berühmten Turm kann man bei gutem Wetter die ganze Stadt sehen. Überall historische Gebäude und rote Dächer, einfach wunderschön! Der Eintritt kostet 4,50 € für Erwachsene. Für Schüler, Menschen mit Behinderung und Gruppen gibt es entsprechende Rabatte, Kinder unter 6 Jahren dürfen den Panoramablick über Lüneburg kostenlos genießen.

Platz „Am Sande“

Wer nun wieder festen Boden unter den Füßen spüren möchte, empfehle ich über den Platz „Am Sande“ zu schlendern, die verschiedenen Fassaden der Häuser und die abwechslungsreichen Cafés machen den Platz einzigartig.

Umwege sind die besten Wege

Noch ein kleiner Tip: Nehmt nicht immer die belebten Hauptstraßen, wenn ihr zu den großen Sehenswürdigkeiten gelangen möchtet, sondern nehmt auch mal die kleinen Gassen. Dort findet ihr mit Sicherheit viele spannende Ecken. Jedes Haus erzählt eine eigene Geschichte, man muss nur genau hinschauen. 🙂

Warst du schon einmal in Lüneburg? Lass es mich wissen ob du auch schon einmal die wundervolle Stadt gesehen hast. *-*

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